AG für Tiergesundheit

Homöopathie

2016-04/1461768972_img-003.jpg

Die Homöopathie aktiviert die Selbstheilungskräfte kranker Tiere, damit der Körper die Krankheit selbst überwinden kann. Samuel Hahnemann, ein Arzt aus dem dem 18. Jahrhundert, suchte nach einer Alternative zu damals üblichen Therapieformen. Ein Selbstversuch mit Chinarinde (Heilmittel gegen Malaria) löste bei ihm die Symptome von Malaria aus. Damit war der Grundgedanke der Homöopathie geboren:

Similia similibus currentur (Ähnliches mit Ähnlichem heilen)

Nicht alle Krankheiten können mit Homöopathie geheilt werden. Häufig wenden wir Homöopathie auch unterstützend zur schulmedizinischen Therapie an, zum Beispiel bei

  • Hauterkrankungen
  • chronischem Durchfall
  • Schmerzen
  • Epilepsie
  • Blasenentzündungen
  • ...

Vor allem bei chronischen Erkrankungen, aber auch bei Störungen des Verhaltens, kann die Homöopathie häufig Linderung verschaffen.

Eine homöopathische Erstanamnese dauert in der Regel ca. 1 (Katze) bis 1.5 Stunden (Hund). Dabei werden die ganze Lebens-, sowie die Krankengeschichte individuell aufgearbeitet. Besonderer Wert wird darauf gelegt, in welchen Situationen die Symptome auftreten, sich verschlimmern oder verbessern. Wichtig für die richtige Mittelwahl sind auch der Charakter und die Eigenheiten des Tieres. Bei Pferden und Rindern erfolgt die Erstanamnese im Stall. Die weitere Betreuung des Tieres kann dann in der Regel telefonisch stattfinden.

Eine Besonderheit ist die Homöopathie bei Schweinen oder Geflügel. Da es sich hier oft um ein Bestandesproblem und nicht um Einzeltiererkrankungen handelt, werden bei einem Bestandesbesuch die Tierhaltung und die Krankheitssymptome angeschaut.